Den vierten Workshop der Allianz Bildung 65+ vom 18. März 2026 in Olten könnte man als Ehrenrunde bezeichnen: Die gut 20 Teilnehmenden diskutierten ausschliesslich Fragen, die mit der Gründung des Vereins verbunden sind: Was genau will die Allianz Bildung 65+, für wen ist sie gedacht, welchen Bildungsbegriff verteidigt sie und wie soll sie endgültig, definitiv und für immer heissen? Doch Ehrenrunden machen Sinn: Sie ermöglichen die Klärung der fundamentalen Fragen, die sonst den Alltag behindern.
Die Debatte war, wie im Dezember schon, sehr angeregt. Die Antworten sind einfach:
Die Allianz will die Bildungsbeteiligung der Senioren fördern und dafür gute Rahmenbedingungen schaffen. Ihre Mittel: Das Anliegen der Seniorenbildung – das an sich von niemanden bestritten wird – in möglichst vielen alterspolitischen Zusammenhängen platzieren, den Erfahrungsaustausch anregen und Visionen zum Verhältnis der Generationen entwickeln, die sich im besten Fall in den Aktivitäten der Mitglieder spiegeln. Und: Die Allianz ist für alle da, denen Bildung für Senior*innen ein Anliegen ist, bzw. die Bildung für Ältere in ihren Aktivitäten anbieten oder mitberücksichtigen.
Wichtig: Wir haben zwei neue Mitglieder für die Arbeitsgruppe (den informellen Vorstand) der Allianz gewonnen, nämlich Roger Furrer und Maximilian Grieger. Die beiden teilen sich die Geschäftsführung der Stiftung Bonjour aus Basel. Willkommen!
Anbei die Zusammenfassung der Tagung. Die bereinigten Statuten legen wir anlässlich des nächsten Treffens vor.
Der nächste Termin, diesmal eine richtige Tagung zu Fragen der Bildungspolitik für Senior*innen, ist auf Nachmittag, Mittwoch, 4. November 2026, angesetzt. Bitte reservieren!
Pius Knüsel